Sabah und Sarawak

Sabah und Sarawak, Borneo

So heißen die beiden Bundesstaaten auf dem malaysischen Teil der Insel Borneo. Nach unserem Auftakt mit dem Mount Kinabalu sehnen sich unsere Beine nach etwas Ruhe. Daher sind wir nach Sepilok gereist. Hier gibt es eine Orang-Utan-, sowie Malaienbär-Auffangstation und ein Rainforest Discovery Center alles direkt nebeneinander und alles ohne viel Höhenmeter. Perfekte Mischung! Generell gönnen wir uns hier ein zwei extra Tage denn unsere Beine wollen uns überhaupt nicht mehr gehorchen.

Sabah - Borneos Norden

Sepilok

Wir sind im Dschungel...und mitten in der Pampa. War die malaysische Halbinsel noch so sehr entwickelt, sieht es hier auf Borneo wieder ganz anders aus.
Vom Busfahrer werden wir an der Kreuzung Richtung Sepilok rausgeschmissen und hätte nicht ein freundlicher Ranger uns mit seinem Pick-Up mitgenommen, wäre uns ein zwei Kilometer langer Fußweg mit 20kg Gepäck nicht erspart geblieben.
Immerhin es gibt gute und saubere Zimmer und die Orang Utans und Honigbären sind nur einen knappen Kilometer von unserer Unterkunft entfernt.
Wir haben Glück und sind bei beiden Stationen jeweils zur Fütterungszeit da und können somit die einzigartigen Tiere bestaunen. Wenn auch nicht in ganz natürlicher Umgebung, so spenden wir mit dem Eintritt zumindest Geld für ein nachhaltiges Projekt.

Sandakan und Turtle Island

Ebenso auf Turtle Island, einer kleinen Inselgruppe von 6 Inseln die sich Malaysia mit den Philippinen teilt und die unter Naturschutz stehen, da hier jeden Tag das ganze Jahr über grüne Meeresschildkröten zum Eierlegen herkommen.
So erstaunlich es klingt, nehmen diese riesigen Tiere sobald sie geschlechtsreif sind, also nach ca. 25 Jahren den langen Weg (einige hundert oder bis zu dreitausend km!) auf sich um genau auf der selben Insel die Eier abzulegen, auf der sie auch geschlüpft sind.
Unglaublich mit was für einem präzisen internen Kompass die Tiere durch die Weltmeere gleiten. Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, haben uns von den teuren Preisen mal wieder nicht abschrecken lassen und sind einfach direkt vor Ort aufgekreuzt, hatten Glück und haben noch am selben Tag einen Übernachtungsplatz auf Turtle Island ergattert.
Und dabei noch weniger als die Hälfte gezahlt im Vergleich zu all den anderen Pauschalreiselangweilern, die sich von den Touranbietern abzocken lassen.
Turtle Island ist eine kleine Mini-Insel eine Stunde nördlich von Sandakan entfernt. Die Stunde mit dem kleinen Speedboot ist brutal und schmerzend, brettert der Bootsführer doch gnadenlos über jede hohe Welle als ob uns Piraten verfolgen würden. Der Motor heult regelmäßig auf, da das ganze Schiff inklusive Schiffsschraube aus dem Wasser über die Wellen fliegt. Ebenso hart ist dann aber auch die Landung auf der nächsten Welle. Nach einer Stunde sind wir fix und fertig und froh, dass wir uns nicht die Zähne ausgeschlagen haben.
Die Insel selber ist sehr klein und nach einem 20 minütigen Sparziergang abgelaufen. Mittags angekommen macht man den ganzen Tag eigentlich nix außer Schnorcheln, am Strand liegen und essen und darauf zu warten, dass es Dunkel wird.

Dann geht es endlich los.

Nach einer Videoeinführung und einen Rundgang durch eine Art Minimuseum, in dem man allerlei über die Schildkröten und das ganze Prozedere auf der Insel lesen kann, wartet man nach dem Abendessen bis einer der Guides das Startsignal gibt.
Zuerst lassen wir am Strand circa 20 Babyschildkröten frei, die vor genau zwei Monaten hier von ihrer Mutter vergraben wurden. Die Eier wurden direkt nach dem Legen von den Rangern eingesammelt und in ein spezielles Brutgehege gebracht. Jetzt sind sie geschlüpft und werden ins Meer frei gelassen.
Alles findet in absoluter Dunkelheit statt, nur der Guide hat eine Taschenlampe um den Kleinen den Mond vorzugaukeln, damit diese den Weg ins Meer finden. So süß und tapsig wie die Kleinen ins Meer krabbeln...hoffentlich schaffen es zumindest ein paar von ihnen und kommen in knapp 20 Jahren wieder um selbst Eier zu legen.

Danach kann es schnell gehen oder auch länger dauern. In unserem Fall mussten wir fast bis Mitternacht warten bis die erste Mutterschildkröte an Land kam um ihre Eier abzulegen. Die Natur kann man eben nicht zwingen 🙂
Während des Eierlegens gerät die Schildkröte in eine Art Trance und der Guide hat genug Zeit alle Daten der Schildkröte aufzunehmen. Ist sie schon gechipt? Wieviele Eier wurden wann wo abgelegt und wie sind die Maße der Schildkröte.
Vor uns war ein richtiger Trümmmer! Ganze 96 cm war sie lang und wir konnten zusehen wie die Schildkröte nach dem Eierlegen wieder den mühsamen Weg Richtung Meer antrat. Unsere Schildkröte hatte wohl nicht so die richtige Stimmung und hat nur fünf Eier gelegt (Es können bis zu hundert sein).
Am nächsten Morgen erfuhren wir, dass in der Nacht noch neun weitere Schildkröten auf die Insel kamen, von denen sieben auch Eier legten. Sprich in der Nacht kam es auf um die 400 Eier. Morgens am Monitor kann man sich wie bei der Börse die Auswertung anschauen und genau nachverfolgen wie viele Eier von wie vielen Schildkröten gelegt wurden.
Es war schon ein absolutes Erlebnis bei solch einem Naturschauspiel dabei zu sein, auch wenn man schon wieder etwas bedenken hat nachts mit 20 anderen um die Schildkröte zu stehen und das Prozedere zu beobachten.
Wie sehr wir dabei die Schildkröte gestört haben ist schwer zu sagen. Zumindest haben wir wissentlich damit ein gutes Projekt unterstützt.

Sukau und der Kinabatangan River

An der Stelle müssen wir mal kurz Werbung für die Doku Racing Extinction machen, die wir durch Zufall im Sunbear Conservation Center ansehen konnten. Gerade hier in Sabah wo das größte Anbaugebiet für Ölpalmplantagen ist, könnte es nicht kontroverser sein.
Kann man hier zum einen die traumhafte Natur des Regenwaldes bestaunen, so erschreckend sind zum Teil die Gründe warum man so viele Tiere bei den Touren zu Gesicht bekommt.
Sukau ist ein kleines Kaff bzw. eher ein Straßenzug, in dem es nicht wirklich etwas gibt, außer ein paar Unterkünfte, die allesamt Wander- und Bootstouren auf und um dem Kinabatangan Fluss anbieten.
Hier ist die Chance Orang Utans, Nasenaffen, Nashornvögel, Krokodile und wilde Elefanten in der Natur zu sehen nämlich enorm hoch. Das ganze aber leider auch nur, da auf Borneo bereits über 50% des Regenwaldes für Palmölplantagen gerodet wurden und damit nur ein schmaler Streifen Regenwald (ca. 150m) entlang des Flusses erhalten geblieben ist, in den sich die Tiere zurückziehen mussten.
So hilft uns der Plantagenbau zwar bei einer tollen Dschungelerfahrung, der Grund ist jedoch zum heulen.
Daher noch einmal zwei Filme welche die Ausmaße menschlichen Handelns auf beeindruckende und erschreckende Weise zeigen.
Wir wollen hier auch mal das Bewusstsein für Natur- und Tierschutz etwas auffrischen, da daheim einem nicht gleich klar ist, was die Nahrungsüberproduktion bei uns und der Konsum diverser Güter für andere Regionen der Welt bedeutet.
Zum Beispiel ist wohl kaum einem klar, das in der Handcreme oder Zahnpasta daheim höchst warscheinlich Palmöl enthalten ist und man somit indirekt die Abholzung des Regenwaldes unterstützt. Kosmetik, Süßigkeiten, Biokraftstoff. Es gibt kaum eine Sparte die nicht Palmöl benutzt. Umso wichtiger ist es Produkte bzw. Firmen zu unterstützen, die in der Hinsicht auf Nachhaltigkeit setzen und nachweisen können woher sie ihr Palmöl beziehen.
Racing Extinction ist eine ganz neue Doku von 2015 und macht insbesondere auf das große Artensterben aufmerksam, zeigt aber auch das es Hoffnung gibt und wie man seinen Teil dazu beitragen kann.
Den Trailer haben wir hier eingebttet und online anschauen kann man den Film hier, wobei es natürlich besser wäre die Jungs mit einer Bestellung der Bluray zu unterstützen.


Der zweite Film heißt "Home" und ist von einem französischen Fotografen und Journalisten, der hauptsächlich Luftaufnahmen für seine Doku benutzt. Die Ausmaße werden dadurch erst richtig greifbar gemacht. Neben globaler Erwärmung, Überbevölkerung und Trinkwassermangel, wird auch Artenschutz, Ausbeutung natürlicher Resourcen und deren Auswirkungen thematisiert. Es soll eine Hommage an die Schönheit der Natur sein, aber ebenso zeigen wie verletzlich das ökologische Gleichgewicht ist und es an jedem einzelnen liegt Verantwortung zu übernehmen!
Klar viele von euch denken jetzt "Gott sind die Öko drauf", aber jeder der nicht gerade als Pauschaltouri durch Schwellen- und Entwicklungsländer reist, wird mit einem Blick hinter die Kulissen feststellen, welche Auswirkungen das Handeln in westlichen Ländern auf die Ausbeutung und Zerstörung der Umwelt hat.
Den Film gibts sogar in HD ganz easy in Youtube zum angucken und er steht auch schon lange daheim bei uns im Regal. Von daher einfach mal angucken und sich selbst eine Meinung bilden.

Leider haben wir kein super Teleobjektiv zum ranzoomen und von daher nicht so tolle Bilder von unserem Aufenthalt in Sukau. Aber trotzdem haben wir allerlei sehen können auf der Bootstour.

Sarawak - Borneos Westen

Borneos westlicher Teil wartet ebenfalls mit spannender Natur und viel Aktivitäten auf uns.
In Miri gilt es Kajas ersten Halbmarathon zu bestehen und Miri ist zudem der Startort zum Mulu Nationalpark, so sehr im Dschungel, so dass er nur per Flugzeug erreichbar ist.

Miri

Nachdem es mich während des Besuchs auf Turtle Island ordentlich mit Fieber erwischt hat und ich in Sukau schon 4 Tage flach gelegen hab, ging es mir nach dem Flug nach Miri zwar schon wieder etwas besser aber der Halbmarathon den wir hier laufen wollten war für mich Geschichte.
Kaja musste sich hier also alleine durchquälen. Schon fast hätte sie den Mut verloren, aber letzendlich war schon alles bezahlt und geplant und ein Warrior lässt sich eben von nichts unterkriegen. Man will ja auch nicht umsonst trainiert haben. So hieß es für meine bessere Hälfte morgens um 4 Uhr aufzustehen und um 5 Uhr früh durch die Startlinie zu rennen um in den nächsten zwei Stunden 21 km hinter sich zu bringen.
Der einzige Vorteil vom Krank sein ist hier das man ausschlafen kann 😛

Mit den vorbelasteten Beinen von der Kinabalu Besteigung quält sich Kaja über die schier endlos langen Straßen bis schließlich nach 2 Stunden und 15 Minuten der Zieleinlauf vor Augen ist und sie erschöpft aber überglücklich durch die Ziellinie läuft. Entlohnt mit Medaille und Finishershirt gibt es jetzt einen neuen Stern am Läuferhimmel. Auch wenn nach den letzten anstrengenden Wochen erstmal eine Auszeit bevorsteht. Mal schauen ob in Australien dann doch noch der ganze Marathon folgt.

Kaja super müde und ich schwach auf den Beinen, auch wenn die Blutwerte wieder besser werden, machen beide erstmal ein paar Tage Pause und außer Filme gucken und einem täglichem Spaziergang durch die Shopping Mall nebenan machen wir nichts als im Bett zu liegen. Das muss auch mal sein 🙂

Gunung Mulu Nationalpark

Wieder erholt von den letzten Strapazen und auch gesundheitlich wieder fit geht es bei uns jetzt weiter zu einem ganz außergewöhnlichen Nationalpark. Er ist allein schon dadurch besonders, dass er nur per Flugzeug erreichbar ist. Das zeigt wie sehr wir uns im Dschungel befinden. Zudem gibt es hier die zweitgrößte Höhle der Welt,und als Höhlenfans können wir uns das natürlich nicht entgehen lassen. Also ab in den Miniaturflieger und aussteigen an dem wohl kleinsten Flughafen den wir bis jetzt gesehen haben.

Wie oft wir hier auf Borneo schon dachten "Oh Gott, das ist die schlimmste Pampa seit Reisebeginn" und dann geht es weiter und es wird noch schlimmer.
Erst Sepilok, dann Sukau und jetzt Mulu. Hier wirds echt spaßig. Internet gibt es weit und breit nicht und Strom auch nur wenn der Generator läuft, also abends von 18 bis 23 Uhr. In den paar Stunden heißt es schnell heim gehen alle Handys und Kameras laden und die paar Stunden Ventilator genießen, bevor um 23 Uhr wieder die Lichter ausgehen und Schlafenszeit ist.
Mulu hat aber auch neben den Show Caves was zu bieten. Hier warten Nachtwanderungen, Tree Canopy Walks und Adventure Caving auf uns. Wer noch nie auf Höhlentour war wird hier aus dem Staunen bestimmt nicht mehr rauskommen,
aber nach unserem Besuch im Phong Nha Ke Bang Nationalpark in Vietnam müssen wir gestehen, dass die Höhlen dort einfach wuchtiger rüber kommen, die Stalagniten und Stalagtiten massiver sind und alles etwas farbenreicher ist.
Immerhin die Deercave mit der weltweit zweitgrößten Eingangshöhle und die Clearwatercave, welche das längste Höhlensystem in ganz Asien hat sind dennoch sehr beeindruckend.
Wobei uns dann das Adventure Caving sehr viel Spaß gemacht hat. Mit Helm und Stirnlampe geht es durch enge Passagen, wir waten durch brusthohe Höhlenflüsse und klettern über scharfkantige Felsen durch die Höhle bis wir nach ca. zwei Stunden wieder ans Tageslicht gelangen. Spannend und einmalig. Man kommt sich wie ein Höhlenforscher vor, der hier alles gerade entdeckt hat.
Bei der Nachtwanderung gab es zwar einiges zu entdecken, aber das blöde Stockinsekt das es nur auf Borneo geben soll und man hier gut finden soll, wollte und wollte sich einfach nicht zeigen. Oder die Tarnung war einfach zu gut. Aber auch sonst kann es super gruselig werden ganz allein durch den Dschungel zu laufen. Überall Geräusche und Geraschel und umso länger man sich umschaut umso mehr findet man, da all die Insekten und Tiere in der Dunkelheit rauskommen.

So langsam reicht es uns dann aber auch mit dem Dschungel und die überdimensionalen Zikaden abends haben einiges dazu getan. Sorry aber kein Internet, nur 4h Strom am Tag und dann muss man sich beim Abendessen noch ständig ducken, da fette 10-15cm!!!! lange Zikaden total unkoordiniert ums Licht fliegen und auch dauernd abstürzen. Die Teile sehen einfach aus wie super rießige fliegende Kakerlaken. Auch ist es hier Abends einfach stockdunkel, nirgends Licht und beim heimlaufen zur Unterkunft haben zum Teil andere Leute auf uns gewartet, da sie sich nicht getraut haben an der Hundestraßengang von 8-9 Streunern alleine vorbeizulaufen. Für ein paar Tage alles kein Ding aber da sind wir dann auch froh wenns wieder weiter geht, besonders bei dem was wir für danach geplant haben.
Happy steigen wir erneut in den Flieger und machen uns auf zu unserer letzten Aktivität in Malaysia. Tauchen an einem der besten Spots der Welt, der Insel Sipadan!

Unsere Reiseausgaben in Malaysia und Singapur findet ihr hier

Interessantes über Borneo

- Borneo ist nach Grönland und Neuguinea die größte Insel der Welt und doppelt so groß wie Deutschland
- Borneos Regenwald ist der älteste der Welt: 130 Millionen Jahre alt
- Orang Utan bedeutet "Mann des Waldes"
- auf Borneo leben über 15.000 verschiedene Spezien und ist somit die artenreichste Region der Welt
- ist aber auch Heimat von über 200 verschiedenen ethnischen Gruppen
- die Insel ist auf 3 Länder aufgeteilt, Malaysia, Brunei und Indonesien

Spannendes über den Gunung Mulu Nationalpark:

- gehört zum Weltkulturerbe seit dem Jahr 2000
- hatte bis 2009, vor der Entdeckung der Soon Dong Cave in Vietnam, die größte Höhle der Welt
- dennoch ist die Höhle so groß das 40 Boeing 747 in die Sarawak Chamber passen würde
- die Clearwater Cave hat immerhin das längste Höhlensystem der Welt
- die Höhlen hier sind vor 17-40 Millionen Jahren entstanden
- in der Deer Cave leben über 3 Millionen Fledermäuse, die jeden Abend in Scharen die Höhle verlassen

Was uns echt beeindruckt hat:

- wie riesig die Schildkröten sind, die wir auf Turtle Island gesehen haben
- die Ausmaße der Deer Cave im Nationalpark
- wie anstrengend es sein kein 21km zu laufen und nur ein paar Malaien zum quatschen zu haben
- die Nashornvögel in freier Natur zu sehen
- echte Orang Utans und Honigbären zu sehen
- wie so viele Menschen, in so von der Zivilisation abgeschnittenen Regionen leben können

Trauriges über Palmöl, Tier- und Naturschutz:

- Palm(-kern)öl befindet sich in etwa der Hälfte ALLER Artikel im Supermarkt
- die Ölpalme ist die ertragreichste Ölpflanze der Welt
- Indonesien und Malaysia liefern 85 Prozent des Palmöls weltweit
- die EU ist viertgrößter Abnehmer nach China, Indien und Indonesien mit 5,67 Millionen Tonnen
- Deutschland verbraucht über 1,3 Millionen Tonnen im Jahr
- 68% des Palmöl steckt in Nahrungsmitteln (Margarine, Kochöl etc), 27% in der Industrie (Seife, Kosmetik, Kerzen)
- einige Nachhaltigkkeitssiegel sind zum Teil nur fake und werden für Firmenimages (Greenwashing) missbraucht
- jede Stunde werden 300 Fußballfelder große Areale Regenwald für Palmöl platt gemacht
- ein Hektar Regenwald roden setzt ca. 3000 Tonnen CO2 frei
- Resultat: die Bestände von zB. Orang Utans ist in den letzten Jahren um 50% zurückgegangen(1000 Tote/Jahr)
- Erdbeben und Überschwemmungen sind in Malaysia und Indonesien gang und gebe
- nur 35% der Palmölbesitzer bepflanzt nachhaltig
- EL Nino und illegale Brandrodung verstärken den Rückgang des Regenwaldes

Mehr Infos zum Thema Palmöl

1 Antwort

  1. Enjoyed every bit of your article.Much thanks again. Really Great. Brownle

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