Ho Chi Minh City

Saigon alias Ho Chi Minh City

Es ist soweit. Wir habens endlich geschafft. Nach wochenlangen Vorbereitungen und Dauerstress alle Behördengänge zu erledigen und neben Umzug und sonstigen Unternehmungen, sich auch noch so oft es geht mit Familie und Freunden zu treffen. Doch das alles ist jetzt hinter uns. Nach 16h im Flieger sind wir bei gemütlichen 29 Grad und gefühlten 100% Luftfeuchte in Vietnam angekommen.

Unser erster Stop: Ho Chi Minh City.


Saigon!

Das Wirtschaftszentrum Vietnams, in dem die Stadt nie schläft und man sich wie in einem Ameisenhaufen fühlt. Alles wuselt planlos umher und dennoch entsteht kein Chaos. Schon erstaunlich bei unglaublichen 11 Millionen Einwohnern und sage und schreibe 7 Millionen Motorrollern! Zwar gibt es Ampeln, aber an die hält sich kaum einer! Und um das erste Mal eine ganz normale Straße zu überqueren benötigt man eine ganze Menge Mut. Selber Roller fahren haben wir uns hier noch nicht getraut, denn selbst das mitfahren war schon ein absolutes Erlebnis.
Zu dritt auf dem Roller...Was in Deutschland unmöglich wäre, ist hier mehr als normal. Oft sitzt die komplette Familie mit drauf und es wird kaum etwas geben, was die Vietnamesen noch nicht auf dem Roller transportiert haben. Fensterscheiben, Gasflaschen, Tiere und meter hoch gestapelte Waren aller Art.

Umso erstaunlicher ist es doch wie schnell man sich an alles gewöhnt. Nach 3-4 Tagen kennt man schon mal 2-3 Gerichte die einem schmecken und man läuft über die Straßen wie die Vietnamesen selbst und schmunzelt, wenn man ein paar Touris sieht die gerade angekommen sind und sich nach fünf Minuten immernoch nicht trauen über die Straße zu laufen.
Nach dem die Stadt niemals schläft und es auch somit zu jeder Uhrzeit sehr laut ist, haben wir angefangen Ruhe im Tempel zu suchen, uns nicht mehr zu hetzen, sondern das Treiben in der Stadt zu beobachten, wie die Menschen leben und arbeiten. Haben dabei alles zu Essen gekostet was uns angelacht hat und fanden auch fast alles lecker. Suppe zum Frühstück ist doch etwas ungewöhnlich, aber bei den Temperaturen und der Schwüle würde man was anderes oft auch kaum runter kriegen.

Da wir schon in der Nähe waren, haben wir am vorletzten Tag in Saigon einen kleinen Trip zu den Cu Chi Tunneln gemacht. Kaum zu glauben das die Vietcong ein Tunnelnetz errichtet haben, dass von Kambodscha bis nach Saigon reicht und es die Amerikaner trotz aller Bombardements nicht geschafft haben, gegen die Guerillakämpfer anzukommen. Schwer vorstellbar, dass die Vietcong über Jahre den ganzen Tag in diesen winzigen Tunneln umherliefen und nur nachts heraus kamen um wieder Fallen aufzubauen, Nahrung zu sammeln und kurz darauf wieder im Erdreich zu verschwinden. Und das bei unglaublich hohen Temperaturen und einer kaum zu ertragenden Luftfeuchtigkeit.Respekt für die Durchhaltekraft.

Wir sind mittlerweile in Phu Quoc angekommen und haben bei gemischtem Wetter endlich etwas Zeit gefunden, was am Video zu machen und können euch, so wie wir es selbst getan haben, an das asiatische Leben gewöhnen.
Kurz um wir sind erstmal absolut begeistert. Die Menschen sind super nett, alle lächeln und freuen sich, keiner will uns abzocken und man ist immer hilfsbereit und zuvorkommend. Das Essen schmeckt richtig lecker und wir probieren uns quer durch alles was es gibt. Das Wetter hält sich erstaunlich gut trotz Regenzeit und die Internetverbindung reicht, um nicht ganz aus der Welt zu sein. Wir chillen jetzt erstmal mal weiter am Strand. Bye và xem bạn sớm 🙂

Unsere Reiseausgaben von Vietnam stehen hier

4 Antworten

  1. Ma
    Das Video geil..die Musik so stimmungsvoll und passend..und sooo..viele Leute..toll Ma
  2. Euer Video gefällt mir sehr gut - informativ, eindrucksvoll, mit tollen Momentaufnahmen. Man hat das Gefühl, als wäre man selbst da!
  3. Moe
    geniale Impressionen, bin gespannt auf mehr ;) Viel Spaß Euch noch und viele tolle Erlebnisse.
  4. V.
    Sehr schöne Eindrücke!! Da habe ich gleich Lust aus Nudelsuppe :)

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