Backpacking in Portugal

Portugal 2014

Hier war unser erster Trip nach Portugal im letzten Jahr.
7-Tage haben definitiv nicht gereicht um dieses wunderbare Land zu erforschen.

Wenn man nicht viel Zeit hat, versucht man schon mal so viel wie möglich in der kurzen Zeit zu unternehmen und raus kommt dabei etwas wie in Portugal.

Nach der Standard Tortour zum und am Flughafen Frankfurt-Hahn (nervt zwar total, aber dennoch mit der günstigste Weg zu fliegen) sind wir morgens um 9 Uhr schon in Porto angekommen, bei besten Wetter und Temperaturen. Da wir mehrere Übernachtungsmöglichkeiten austesten wollten, entschieden wir uns die ersten zwei Tage über AirBNB zu buchen. Gelandet sind wir in einer Art Studentenhaus. Zumindest wird die Unterkunft während dem Semester dafür genutzt. Wir konnten für uns nur Positives daran finden. Buchungsausführung, Qualität und Bewertungssystem sind ausgereift und auch bei unserem letzten Trip nach Spanien hat sich das wieder bestätigt.

Nach zwei wundervollen Tagen mit Erfrischungssprüngen am Ufer, Kletteraction auf verlassene Hochhäuser und dem wohl besten und nettesten Kellner bei super Essen im Papavinhos, ging es weiter mit dem Leihwagen ganz in den Süden nach Faro. Nach einem kleinen Buchungsfehler unserer seits haben wir es doch noch geschafft ein tolles Hostel zufinden, in dem wir ein kleines Häuschen mit Kühlschrank und Küche für uns hatten. Klar ein gutes Hostel finden ist Glückssache, aber genauso wie mit dem Wetter haben wir hier einen guten Fang gemacht.

Die nächsten vier Tage haben wir somit verbracht an der Küste entlang der Algarve nach spannenden Höhlen (wie z.B. der Benagil Cave) zu schnorcheln oder mit dem Kajak auf Erkundungstour zu gehen.
Abends stürzten wir uns in die kulinarischen Einflüsse der portugisischen Küche und probierten neben Petiscos und Bacalhau auch Cataplana, Bochechas de porco und Krebs aus. Bis auf die magere Ausbeute beim Krebs zum relativ gesehenen hohen Preis, hat uns das Essen überall überragend geschmeckt und wir haben wo immer wir konnten alles ausprobiert was Portugals Speisekarte zu bieten hat.

Die restlichen zwei Nächte ging es nach Lissabon, welches wir schon auf der Fahrt nach Faro über die zweitlängste Hängebrücke der Welt, der Ponte 25 de Abril, bestaunen durften.
Hier entschieden wir uns fürs Couchsurfen, doch da wir zur absoluten High Season in Portugal waren, war die Auswahl relativ mager und so sind wir bei einem zwar netten doch sehr gewöhnungsbedürftigen Gastgeber gelandet, was vielleicht verkraftbarer gewesen wär, wenn wir nicht unser Zimmer mit ihm hätten teilen müssen ( Fehler unserer seits). So hatten wir für die letzten zwei Tage zwar einen Begleiter bzw. Reiseführer durch den Abend in Lissabon, jedoch auch einen Schatten der sich an uns hing und wir gezwungener Maßen mit ihm unsere Zeit verbringen mussten.

Immerhin haben wir dadurch gute Tipps für Surfspots und Bäckereien bekommen und haben uns Abends durch allerlei verschiedener Portweinspezialitäten getrunken. Eine letzte Fahrt mit der Tram der Linie 28, welche quasi an allen Sehenswürdigkeiten in Lissabon vorbei fährt, hat unseren Aufenthalt abgerundet und so konnten wir wenig später, zwar müde, jedoch voll mit neuen Eindrücken unseren Heimweg antreten.

1 Antwort

  1. Sehr schön..ich bin schon drin...

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